Hey!
Ich wollte mal so hören, was ihr zum Thema Bildungsgerechtigkeit meint. Ich habe eben erst wieder
diese Meldung gelesen, dass die Studienfinanzierung sich verbessert hat. In der Pressemitteilung wird davon gesprochen, dass die soziale Herkunft eine geringere Rolle spiele. Aber ehrlich gesagt, sehe ich das nicht so optimistisch. Es ist kein Geheimnis, dass es Kinder aus Akademikerfamilien deutlich einfacher an der Uni haben (
LInk ). Wenn ich mich mal in meinem Studiengang umgucke, dann kommt der Großteil doch aus eher besser gestellten Familien. Und BAföG und Stipendien sind ja schön und gut, aber das ist ja auch nicht für jeden die Lösung. Es gibt noch genug Leute, die dafür nicht in Frage kommen. Ich musste zum Beispiel einen Studienkredit aufnehmen. Aber einen
rechtlichen Anspruch auf einen Bildungskredit hat man ja nun nicht. Außerdem reicht der allein zur Finanzierung ja vorne und hinten nicht. Wenn es ganz blöd läuft, dann scheitert der Wunsch des Studierens am Ende doch noch am Geld. Und wenn man es dann als Arbeiterkind doch schafft zu studieren, steht man immer unter finanziellen Druck.
Was ist eure Meinung dazu? Seht ihr das anders?